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Kennenlernen in zwei Teilen:Ausblick Rückblick Ausblick auf neue Abenteuer- politisches Selbstverständnis - Seit November 2006 existiert der Projektraum-relounged. Unserem politischen Selbstverständnis liegen die Erfahrungen zugrunde, die im "alten Projektraum" gemacht wurden (siehe: Rückblick). Wir wollen einen Raum, der Menschen Rückzug ermöglicht vor gesellschaftlicher Repression. Das bedeutet, dass wir von allen NutzerInnen des Raumes erwarten, auf beschissenes Verhalten zu reagieren. Zu allererst: Grenzüberschreitungen sind subjektiv - wenn jemand sagt ihre/seine Grenze wurde überschritten, dann wurde sie überschritten. Wer die Grenzen anderer Menschen nicht respektiert fliegt raus. Das umzusetzen liegt in der Verantwortung aller, die sich hier aufhalten. Es soll nicht sein, dass Person a sich Scheisse verhält, Person b dadurch verletzt ist und die Konsequenz ist, dass Person b nach Hause geht. So läufts nämlich leider oft genug ab. Und ob bewußt oder unbewußt, Grenzüberschreitungen sind Ausdruck und Ausübung von Herrschaft und Dominanz. Weil wir alle in unterschiedlicher Weise in diese Mechanismen verstrickt sind und sie täglich selber reproduzieren sind Räume wichtig, wo wir diese Mechanismen kritisch reflektieren und unser eigenes Verhalten hinterfragen. Wir wollen einen Raum, in dem Menschen (Kiez-)Projekte gestalten können, die das eigene Leben bereichern - frei von Konsum- und Kommerzzwängen. Hier können sich Leute treffen um z.B. Theater zu spielen, Fime zu gucken, zu quatschen oder einen Cocktail zu schlürfen. Klar, hier können auch Demos vorbereitet, pleniert, Transpis gemalt und diskutiert werden. Wir wollen einen Raum, der sich selbst organisiert. Aber das klappt halt einfach nicht. Deswegen lebt (und stirbt) der Projektraum von den Gruppen und Menschen, die ihn nutzen. Das heisst: den Projektraum zu nutzen bedeutet, den Projektraum zu organisieren (siehe: Bedinungsanleitung). Was hier passiert und wann geöffnet ist kommt auf die Initiative der NutzerInnen an; ihr seid alle eingeladen euch einzubringen und das Programm zu gestalten. Wir wollen einen Raum in Nord-Neukölln, in dem sich Leute mit emanzipativem Anspruch kennenlernen, wohlfühlen und Spass haben können. Wir wollen Teil einer emanzipativen Struktur sein und durch Vernetzung, Austausch und neue Ideen dem gesellschaftlichen Mainstream hier im Kiez etwas entgegensetzen. Weiter zu Rückblick |
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